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Entstehung der Save Nature Group

 

Die „Save Nature Group“, wurde von zwei jungen Deutschen ins Leben gerufen.
Das Abenteuer Duo Johannes Leeder, 26, und Georg Lesser, 25, glauben daran, dass es noch Hoffnung für unsere Umwelt gibt. Nachdem sie bei ihrer ersten Indienreiße, nach einem Besuch von über zehn Großstädten, feststellten das Müll an öffentlichen Orten und in der Natur zur Normalität gehört, waren beide geschockt, wie es um unseren Planeten steht. Die Menschen sind weit von der Natur abgekommen und das Plastikzeitalter hinterlässt an den schönsten Orten unserer Erde eine Spur der Verwüstung. Beide sind im grünen Herzen Deutschlands aufgewachsen, dem Thüringer Wald. Dabei handelt es sich um einen der wenigen Orte der Welt an dem die Natur dabei ist sich zu regenerieren, indem neue Biodiversitäten entstehen können.

Georg und Johannes

Georg und Johannes, die Gründer

Müll in Agra

Müllberge in Agra

 

Im Zug nach Kerala (Südindien) beobachteten sie, dass die Menschen Kunststoffverpackungen, Papier und Flaschen ohne jegliche Gewissensbisse aus dem Fenster warfen. Johannes und Georg dachten, dass sie etwas Neues und Besonderes machen müssen um die Menschen hier auf das Problem aufmerksam zu machen. Damit hat die Geschichte wie sie ihre Abenteuer mit der Mission Save Natur erleben ihren Lauf genommen.

Ihr „come out“ – kamen mit der Idee ein Boot aus Müll, Bambus und Cocusnussseilen zu bauen, womit sie in den dortigen Backwaters paddelten. Sie hissten eine Flagge mit der Botschaft, die Natur zu retten. Es zog große Aufmerksamkeit auf sich. Innerhalb kurzer Zeit wurden sie zu Stars in den Indischen Medien womit sie vielem Menschen motivierten ihren Umgang mit der Natur zu ändern.

Hausboot

Das selbstgebaute Hausboot aus Bambus, Kokosfaser und Müll

 

Öffentlichkeitsarbeit…

 

Insgesamt verbrachten sie 21 Tage auf diesem Boot. Die Tage waren lang und hart. Die Nächte durch anhaltende Belagerung von Moskitos kurz. Dennoch ließen sie sich nicht von ihrer Mission abhalten. Während sie mit ihrem Boot an einem Ort namens Kottayam ankerten, nahmen sie an eine großen Event mit dem Namen „Run Kerala Run“ teil. Dort starteten sie einem Aufruf für den Erhalt der dortigen Natur vor tausenden von jungen Sportlern. Dabei trafen sie auf viele Einheimische, welche ihre Ansichten zum Erhalt der Natur teilten und ihnen als erstes Projekt die Insel Pathriramanal in den Backwaters empfahlen. Bei dieser Insel sollte es sich eigentlich um ein Vogelparadies mit über 100 verschieden Vogelarten handeln. Jedoch war der Ort, den sie dort mit ihrem Boot vorfanden ist nichts anderes als eine riesige Müllhalde und der Vogelbestand auf dieser Insel hatte lediglich die Glanzkrähe vorzuweisen, welche sich hauptsächlich dort ansiedelt, wo es Essensreste von menschlichen Abfällen zu finden gibt.

Naturschutzprojekte beginnen…

 

Als die beiden diese Insel erreichten war sofort klar hier muss etwas getan werden. Die beiden kauften grüne Müllsäcke und begannen zusammen mit den Einheimischen und den Touristen dieser Region, das Sammeln von Abfällen. Innerhalb von vier Tagen reinigten sie die Insel. Während dieser Reinigungsaktion unterhielten sie sich mit den Leuten vor Ort, wobei jeder den Wunsch nach mehr öffentlichen Mülltonnen und nach einem funktionierenden Recyclingsystem in Indien äußerte. Die ländlichen Gebiete in dieser Region haben keine solche Systeme. Dadurch sind die Menschen gezwungen ihren Abfall entweder zu verbrennen, zu vergraben oder ihn in die Backwaters zu schmeißen. Deshalb gestaltete das Abenteuer Duo auf der Insel Mülleimer, welche nach Absprache mit dem lokalen Gemeinde-Office regelmäßig entleert werden sollen. Nach einer Woche Aufenthalt auf dieser Insel paddelten beide weiter in die Stadt Kochi, welche das kulturelle Zentrum von Kerala darstellt.

Müllsäcke

Die Save Nature Group mit Ihrem ersten Projekt in Indien

Entwicklungshilfe leisten…

 

Dort wurden die beiden eingeladen Vorträge und Präsentation in den örtlichen Schulen und Universitäten zu halten, wobei sie Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen ansprachen. Dabei weckten sie allgemeines Interesse, sich für den Naturschutz einzusetzen und motivierten sogar andere Studenten lokale Naturschutzvereine zu gründen. Damit stand dem Wachstum von der Save Nature Group zu einem internationalen Naturschutzprojekt nichts mehr im Wege. Es ist ein verrücktes Ungleichgewicht in unserer Umwelt entstanden, wenn wir diese Probleme nicht angehen kann es gefährlich werden. Der Save Nature Group ist es wichtig, dass Wissen von den Industriestaaten über Recycling und den richtigen Umgang mit Müll in andere Länder zu überliefern. Zwei Deutsche waren auf einer erfolgreichen Mission in Kerala (Südindien), um dort Bewusstsein für den Umgang mit unsere Natur und Umwelt zu schaffen.
Grün ist der Weg nach vorn.

Unterricht in Schulen

Unterricht in Schulen

Kinder mit Flagge

Begeisterung bei den Kindern